Burggeschichte

 

Im Laufe des 11. und 12 Jahrhunderts ersetzte den damaligen kleinen Holzwehrturm eine kleine Steinburg. Die ersten Besitzer der Burg waren die Ritter von Plain.                                                                             

 

Nach dem Aussterben des Geschlechtes, wurden die neuen Besitzer die Grafen von Maidburg- Hardegg. Das Geschlecht der Grafen von Maidburg- Hardegg baute die Burg zu einer riesigen Wehranlage mit 5 Wehrtürmen und 7 Eingangstoren aus, zusätzlich verbanden sie die Burganlage durch die Burgmauern, mit der unter der Burg, angesiedelten Stadt Hardegg. Das Geschlecht der Grafen  Maidburg- Hardegg besaß die Burg bis ins Jahr 1481.

 

In den folgenden Jahren besaßen die Burg verschiedene Besitzer, unter anderen ging die Burg in den Besitz des Geschlechtes Habsburg über. Die Familiendynastie Habsburg verkaufte letztendlich die Burg mit einem Reichsgrafentitel an die steierischen Gebrüder Prüschenk.

 

Im Jahr 1506 wurde die Burg durch eine Feuersbrunst fast vollständig zerstört. Der Graf Heinrich von Hardegg hatte unter einem erheblichen finanziellen Aufwand die Burg wieder aufbauen lassen. Danach war das Geschlecht der Grafen von Hardegg gezwungen die Burg zu verkaufen.

 

Im Laufe des 17. Jahrhunderts besaßen die Burg die Grafen aus dem französischem Geschlecht Saint- Julien- Walsee, die hier 3 Generationen lang zuhause waren.

 

Im Jahr 1730 kaufte die Herrschaft Hardegg und Riegersburg der Reichsgraf Sigmund Friedrich von Khevenhüller. In dieser Zeit war die Burg aber nicht mehr bewohnt und diente nur als ein beliebtes Ausflugsziel während Jagdgesellschaften. Im Jahr 1755 kam es zu einer Katastrophe als ein Erdbeben einen erheblichen Teil der Burg zerstörte, ein paar Jahre später 1764 war es eine Feuersbrunst, die in der Stadt Hardegg, wütete, die der Burg einen weiteren Schaden zufügte. Der damalige Besitzer Johann Josef Fürst Khevenhüller- Metsch erlaubte den Stadtbewohnern sich Teile der Burg für den Aufbau für ihre zerstörten Häuser und die Stadtkirche zu nehmen. Die Burg wurde schließlich zu einer Ruine.

 

Nach mehr als 100 Jahren, im Jahr 1878, entschied sich dann der Fürst Johann Carl Fürst Khevenhüller- Metsch die Burg aufzubauen. Die Burg wurde im Stil des Späthistorismus (romanische und gotische Einflüsse) rekonstruiert und wiederaufgebaut. Der Wiederaufbau umfasste unter anderen den Ostturm, den Rittersaal, die Burgkapelle, unter dieser wurde dann auch gleich die neue Familiengruft errichtet. In die Familiengruft wurde nach seinem Tode Johann- Carl Fürst Khevenhüller- Metsch im Jahr 1905 als erstes Familienmitglied beerdigt. Mit seinem Tod wurde auch der Wiederaufbau der Burg beendet.

 

Seit dem Jahr 1989 gehört die Burg Hardegg den Nachkommen der Fürsten Khevenhüller- Metsch, den Grafen Pilati von Thassul zu Daxberg, die ursprünglich aus Trentino stammten.

 


Kreuzworträtsel

Ein paar knifflige Fragen zur Burggeschichte ;-)